Donnerstag, 28. Februar 2008

Im St. Galler Tagblatt vom 26. Februar 2008 stand ein Artikel über die steigenden Benzinpreise in der Schweiz.
Die heutige Wirtschaft floriert. Wir reiten auf einer Welle aus Wohlstand. Anstelle die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen wird der Kleinwagen durch ein grösseres Auto ersetzt. Wir schöpfen aus dem vollen. Dass der Apfel aus Mexiko importiert wird, spielt keine Rolle mehr. Auch dann nicht, wenn der vermehrte Warentransport auf den Strassen die Umwelt belasten. Alles scheint in den Hintergrund zu treten. So steigt und steigt der CO2 Ausstoss heimlich weiter, während die Umwelt darunter leidet.
Der Bund versucht mit einer erhöhten Benzinpreisauflage, die Gesellschaft in eine andere Richtung zu lenken. Da aber der Aufpreis im Verhältnis zu den umliegenden Ländern nicht genug ist, sind die Toren für den Benzintourismus geöffnet. Diese zusätzlich gefahrenen Kilometer, sind kein Segen für die Natur.

Macht Wohlstand etwa blind? Warum stimmt nicht einmal mehr der steigende Benzinpreis die Bevölkerung nachdenklich? Jetzt wo überall von nachhaltiger Entwicklung die Rede ist.

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?

Euer Pink Panter

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